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Gulaggeschichte in Omsk
Fahrt zu einem ehemaligen Gulag-Lager

Dauer: 5 h

Die Tour beginnt mit dem Besuch der Hauptkirche von Omsk – der Mariä-Entschlafens-Kathedrale. Die Geschichte dieser Kirche erinnert sehr stark an die traurige Geschichte der Frauenkirche in Dresden.
Nebenan befinden sich die Gulag-Kapelle sowie der Gulag-Stein. Beide sind den Gulag-Häftlingen gewidmet.

Danach erfolgt ein Highlight von besonderer Prägung: Sie fahren zusammen mit der Reiseleitung auf dem berühmten Semipalatinskij-Trakt, der Fernstraße, die direkt nach China führt (zirka 1.000 km bis zur chinesischen Grenze).
Vor zweihundert Jahren sind berühmte deutsche Wissenschaftler wie Gmelin und Alexander von Humbold auf dieser Straße nach Süden gefahren, um damals unbekannte Gebiete Djungariens zu erforschen.

Aber dies ist auch ein Weg der Trauer. Nirgendwo in der ganzen ehemaligen UdSSR hatten die Kommunisten ein Arbeitslager so nah an eine Großstadt platziert - das berüchtigte Arbeitslager Nummer 8, wo die Menschen für antisowjetische Propaganda oft zu lebenslanger Haft verurteilt wurden.

Nonnenklostersbesuch in Atschair (zirka 60 km von Omsk entfernt)

Das Nonnenkloster auf dem Gelände des ehemaligen GULAG-Lagers der 1930-er Jahre, wo in 16 Jahren über 200.000 Häftlinge starben.


Wir besuchen die Anlage und besichtigen ein einmaliges Museum der Holzikonen in der Kripta der
Hauptkirche.

Kosten der Tour: 55,- Euro pro Person bei zwei zusammenreisenden Personen.

Inklusive:
- Privatauto
- deutschsprechende Reiseleitung

Bild: die Hauptkirche des Klosters